Solide Wahl

Finst

Amsterdam, Niederlande · gegründet k. A.

Niederländischer Anbieter mit AFM-MiCAR-Zulassung und fester 0,15 %-Gebühr ohne Spread – seit Dezember 2025 in Deutschland und Nachfolger von Anycoin Direct.

Regulierung & Lizenzen

Finst B.V. (Amsterdam) ist laut ESMA-Register seit Juli 2025 als MiCAR-Kryptowerte-Dienstleister von der niederländischen AFM zugelassen (Nr. 41000015; Verwahrung, Orderausführung, Transfer) und per EU-Pass in Deutschland tätig. Finst hat im November 2024 die Aktivitäten von Anycoin Direct übernommen; Deutschlandstart laut Finst am 11.12.2025.

Was eine MiCA-Zulassung bedeutet – und was nicht

Sicherheit

2FA standardmäßig aktiv (Verfahren nicht spezifiziert), Gerätekopplung, MPC-Verwahrung über Fireblocks, getrennte Kundenbestände; Auszahlungen nur an zuvor freigegebene eigene Adressen. EUR-Guthaben laut Finst 1:1 getrennt bei bunq und ING; Versicherung nicht angegeben.

Zertifizierungen & Audits

Proof of Reserves, laut Finst unabhängig verifiziert. ISO/SOC-Zertifikate nicht angegeben.

Gebühren & Zahlung

Broker · Spread. Der Preis entsteht oft über Spread/Premium statt einer offenen Gebühr.

SEPAEchtzeitüberweisung

Spricht dafür

  • Feste 0,15 % pro Order ohne zusätzlichen Spread
  • MiCAR-Zulassung (AFM) mit EU-Pass, Proof of Reserves
  • Über 400 Coins, Sparplan ab 10 €, kostenlose SEPA-Ein- und Auszahlung

Zu bedenken

  • Erst seit Dezember 2025 in Deutschland, wenig bekannt
  • Website und Hilfe-Center beim Abruf nur auf Englisch und Niederländisch
  • Keine gesetzliche Einlagensicherung genannt
Redaktioneller Hinweis. Finst ist der Nachfolger von Anycoin Direct: Bestandskunden konnten ohne erneute Identifizierung wechseln. Wir führen deshalb Finst statt Anycoin Direct.

Achtung: „Gebühren“ sind nicht 1:1 vergleichbar

Kraken, Bitstamp, Bitvavo, Binance und Bit2Me Pro arbeiten klassisch mit Maker/Taker-Modellen mit offen ausgewiesenen Sätzen. BISON, Bitpanda, eToro, Trade Republic, Revolut und N26 sind für Anfänger oft einfacher, rechnen aber stärker über Spread, Premium, Pauschalen oder einen selbst gestellten Kurs. Finst und Coinmerce nehmen eine feste Prozentgebühr ohne Orderbuch. Ein scheinbar „gebührenfreier“ Broker kann im Endeffekt teurer sein als eine Börse mit transparenten Maker/Taker-Gebühren.

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Stand September 2026. Die Einsteiger-Bewertung ist eine redaktionelle Einschätzung von kryptoexperte.de, keine Anlageberatung. Angaben nach Auswertung öffentlicher Primärquellen – prüfe Konditionen immer direkt beim Anbieter.

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