Mit Vorbehalt

Binance

Paris, Frankreich · gegründet 2017

Für deutsche Kunden erreichbar, wegen der regulatorischen Vorgeschichte aber nicht die Default-Empfehlung für Anfänger.

Regulierung & Lizenzen

Binance France SAS als bei der AMF registrierter DASP/CASP; keine lokale BaFin-Lizenz in Deutschland; BaFin-Antrag wurde 2023 zurückgezogen. EEA-Nutzung grundsätzlich weiter möglich, aber mit Produktanpassungen unter MiCA.

Sicherheit

SAFU-Notfallfonds (von Binance in Milliarden-USD-Größenordnung genannt), Withdrawal-Whitelist, Anti-Phishing-Code, Cold Storage für die Mehrheit der Funds.

Zertifizierungen & Audits

Öffentliche Proof of Reserves; weitere ISO-/SOC-Zertifikate in Primärquellen nicht belastbar.

Gebühren & Zahlung

Börse · Maker/Taker. Mit offen ausgewiesenen Handelsgebühren.

Zahlungswege laut Quelle nicht spezifiziert

Spricht dafür

  • Sehr großer Funktionsumfang
  • Öffentliche Proof of Reserves
  • SAFU-Notfallfonds

Zu bedenken

  • Kein BaFin-Lizenzweg (Antrag 2023 zurückgezogen)
  • US-Settlements 2023 (DOJ, FinCEN/OFAC, CFTC)
  • Produktrestriktionen im EWR
Redaktioneller Hinweis. Dokumentiert sind die US-Vergleiche von 2023 mit DOJ, FinCEN/OFAC und CFTC sowie der zurückgezogene BaFin-Antrag. Kein automatisches Ausschlusskriterium, aber ein klares Signal für Anfänger.

Achtung: „Gebühren“ sind nicht 1:1 vergleichbar

Kraken, Bitstamp, Bitvavo und Binance arbeiten klassisch mit Maker/Taker-Modellen mit offen ausgewiesenen Sätzen. BISON, Bitpanda und eToro sind für Anfänger oft einfacher, rechnen aber stärker über Spread, Premium oder Pauschalaufschläge. Ein scheinbar „gebührenfreier“ Broker kann im Endeffekt teurer sein als eine Börse mit transparenten Maker/Taker-Gebühren.

Stand Juni 2026. Die Einsteiger-Bewertung ist eine redaktionelle Einschätzung von kryptoexperte.de, keine Anlageberatung. Angaben nach Auswertung öffentlicher Primärquellen – prüfe Konditionen immer direkt beim Anbieter.

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